
6. ONE WORLD BERLIN
FILMFESTIVAL
FÜR MENSCHENRECHTE UND MEDIEN
Berlin, vom 26. November bis
2. Dezember 2009
Spielorte:
Kino Arsenal, ACUDKino und Kleisthaus.
Eröffnungsrede
des Schirmherrn Dr. Rolf Gössner
Als
Schirmherr habe ich heute die Ehre, das 6. One-World-Filmfestival für Menschenrechte
und Medien hier in Berlin offiziell zu eröffnen und Sie, meine Damen und
Herren, liebe Filmfreundinnen und –freunde, herzlich zu begrüßen. Wozu, so
werden sich manche fragen, braucht dieses Filmfestival eigentlich einen
Schirmherren, was soll er vollbringen? Etwa die wertvollen Filme vor Regen
schützen oder das Festival vor dem Verfassungsschutz? Ich gestehe, genau das
würde ich im Ernstfall gerne tun - könnten doch manche der Festivalfilme
heimliche Begierden der Sicherheitsorgane wecken, wo doch schon mein Grußwort
als Schirmherr im Festivalprogramm an anderer Stelle Anstoß erregt hat. Doch
wer Anstöße geben will, so hat schon Bundespräsident Horst Köhler erkannt, muss
auch Anstoß erregen. Und genau dies will auch unser One-World-Filmfestival.
Nun: Schirmherrschaft – das klingt nach
Patronage, herrschaftlich und schützend zugleich. Im Mittelalter, da war ein
Schirmherr ein Adliger, der gegen die Entrichtung von Schirmgeld einer
sozialen, religiösen oder wirtschaftlichen Gruppe, die sich selbst nicht wehren
konnte, militärischen Schutz gewährte. Als nichtadeliger und unbewaffneter
Antimilitarist tauge ich hierfür allerdings weniger. Aber immerhin, einen
Schirm besitze ich wohl – auch eine nicht ungefährliche Sache, wie wir von Demonstrationen
wissen, wo solch nützliche Gegenstände flugs zur passiven Bewaffnung und
konfisziert werden. Kurz und gut: Wir sind gewappnet.
Während dieses
One-World-Filmfestivals werden interessante, spannende und verstörende Filme
von engagierten Filmemachern gezeigt, in denen es um Menschenrechte und
Selbstbestimmung, um politischen Widerstand und kritische Öffentlichkeit geht. Ich zähle
insgesamt 26 Filme von ganz unterschiedlicher Qualität sowie drei
Menschenrechtsfilme für Schüler/innen anlässlich des 20. Jahrestages der
UN-Kinderrechtskonvention, die bis heute in weiten Teilen noch nicht umgesetzt
worden ist. Die Vielfalt der Themen und Genres der angebotenen Filme ist groß:
Wir können gesellschafts- und
staatskritische Dokumentar- und Animationsfilme sehen, die aufklären wollen
über die Zu- und Missstände auf dieser einen Welt. Wir können internationale
Reportagen, Spielfilme und Politthriller sehen über gelungene oder auch brutal
niedergeschlagene Widerstandsaktionen gegen Diktaturen, Unterdrückung und
Ungerechtigkeiten.
Wir
können uns während des Filmfestivals mit existentiellen Alltagsgeschichten,
Porträts und Interviews auseinandersetzen, in denen es um prekäre soziale
Lebenslagen geht, um Flucht aus Elend und Willkür und um Angst vor Abschiebung
in Folterstaaten. In manchen Filmen wird die (Hand-)Kamera zu einer Art Waffe gegen diktatorische Regime
und systematische Menschenrechtsverletzungen; das Filmen selbst wird zum
subversiv-widerständigen Akt, um Gegenöffentlichkeit herzustellen, Aufklärung
zu betreiben und zu aktivieren: Filmen als Gegenwehr und Überlebensstrategie,
wie etwa in den Filmen „Die Stadt der Fotografen“ („La Ciudad de los Fotógrafos“)
aus Chile oder in „Reporting from a closed Country“ aus Burma (Myanmar). oder in
„Filmmakers against Racism“ aus Südafrika, aber auch in „Rethink Afghanistan“
(USA).
In den beiden heutigen Filmen
„Einstellung § 129a“ aus der Bundesrepublik und „Terrorister“ aus Schweden
geht es um gewaltsame Auseinandersetzungen mit der Polizei, um brutale Polizeiübergriffe
und darum, wie Jugendliche, die gegen die verheerenden Folgen der Globalisierung,
gegen Ausbeutung und Krieg militant protestieren, zu „Terroristen“ erklärt, entsprechend
verfolgt und zu langen Haftstrafen verurteilt werden.
Auf einen Filmabend am 29.11. möchte ich noch
eingehen. Thema: „Die Innere Sicherheit? Mediale Darstellungen der Terrorbedrohung
für Deutschland“. In Hörfunk- und Fernsehbeiträgen wird da untersucht, ob und
wie die latente, hierzulande selten manifeste Terrorgefahr von Medien und
Politik inszeniert wird und welche Wirkungen eine politische Dramatisierung
sowohl auf das Bewusstsein einer sicherheitsorientierten Bevölkerung hat, als
auch auf die in einer tiefen Krise steckende Gesellschaft und auf die
herrschende Sicherheitspolitik. Eine Kultur der Angst erzeugt Gehorsam und „wer
seinem Volk Angst macht“, schreibt Heribert Prantl in seinem Buch „Der
Terrorist als Gesetzgeber“, der braucht das Volk „– für eine gewisse Zeit
jedenfalls – nicht zu fürchten. Angst ist gut für Machterhalt und Machterweiterung.“
Es geht bei
diesem Filmfestival um die Verknüpfung von Film und Menschenrechten und um die
Gefahren, die diesen Rechten drohen – auch in einem demokratischen Rechtsstaat. Beispiel: Bundesrepublik. Die Anschläge vom
11.09.2001 haben bekanntlich weltweit eine Gewaltwelle ausgelöst, die zu Krieg
und Terror, Folter und Elend führte. Mithin zu gravierenden Menschen- und
Völkerrechtsverletzungen – und zwar nicht allein durch die Terrorakte, die wir
seitdem erlebten, sondern in weit größerem Maße durch die staatliche
Terrorbekämpfung, die zu starken Einschränkungen der Bürger- und Freiheitsrechte
geführt hat. Und Deutschland macht da leider keine Ausnahme.
Ein ausufernder Antiterrorkampf bescherte uns vor acht Jahren die
umfangreichsten Sicherheitsgesetze, die in der bundesdeutschen Rechtsgeschichte
jemals auf einen Streich verabschiedet worden sind – erlassen
im Namen der Sicherheit, doch mit Sicherheit auf Kosten der Freiheit. Polizei-
und Geheimdienstbefugnisse wurden ausgeweitet und personelle Sicherheitsüberprüfungen
auf lebens- und verteidigungswichtige Einrichtungen ausgedehnt, biometrische
Daten in Ausweispapieren erfasst und Migranten, besonders Muslime unter ihnen,
zeitweise unter Generalverdacht gestellt. Und seitdem gab es kein Halten mehr.
Tatsächlich
kommt das Bundesverfassungsgericht kaum noch nach, etliche dieser maßlosen Sicherheitsgesetze
für grundrechtswidrig zu erklären. Tatsächlich dokumentiert die hohe Anzahl
verfassungswidriger Gesetze und Maßnahmen ein katastrophales Verfassungsbewusstsein
in der politischen Klasse – strenggenommen: ein Fall für den Verfassungsschutz.
Leider ist das
nicht alles. Wir erleben auch einen besorgniserregenden Umbau des Staates. Wir
erleben eine Militarisierung der Inneren Sicherheit, in deren Mittelpunkt der
Bundeswehreinsatz im Innern steht, wie wir ihn etwa beim G-8-Gipfel 2007 in
Heiligendamm zu spüren bekamen. Wir erleben eine zunehmende Vernetzung und
Verzahnung von Polizei und Geheimdiensten – zuletzt mit dem Umbau des
Bundeskriminalamtes zu einer zentrales deutsches FBI mit geheimpolizeilichen
Befugnissen zur präventiven Vorfeldausforschung - inklusive Großem Spähangriff
in Wohnungen und heimlicher Online-Durchsuchung von Computern.
Das ist eine
besorgniserregende Entwicklung: Denn mit dieser neuen Sicherheitsarchitektur
wächst zusammen, was nicht zusammen gehört. Dies verstößt gegen das Gebot der
Trennung von Geheimdiensten und Polizei – einer ganz wichtigen Konsequenz aus
den bitteren Erfahrungen mit der Gestapo der Nazizeit. So werden elementare
Lehren aus der deutschen Geschichte entsorgt – mit der Folge einer gefährlichen
Machtkonzentration der Sicherheitsorgane, deren öffentliche Kontrolle immer
schwieriger wird.
Wir befinden
uns auf dem Weg in einen präventiven Sicherheitsstaat, in dem der Mensch zum
Sicherheitsrisiko mutiert, Unschuldsvermutung und Rechtssicherheit allmählich
verloren gehen. Doch von
einer Bekämpfung der sozialen, weltökonomischen und ideologischen Ursachen und
Bedingungen von Terrorismus, Gewalt und Kriminalität ist demgegenüber nur
selten die Rede. Das ist mehr als verwunderlich, denn schließlich lassen sich die
Übel dieser Gesellschaft und der Welt nicht mit Vorratsdatenspeicherung,
Internet-Sperren und Antiterrorgesetzen wirksam bekämpfen, sondern viel mehr
mit sozialer Gerechtigkeit, einer neuen Weltwirtschaftsordnung und einer
konsequenten Umwelt-, Klima- und Friedenspolitik.
Dem Prozess der
Aushöhlung von Bürgerrechten und rechtsstaatlichen Grundsätzen müssen
Bürgerrechtsgruppen, Gewerkschaften und politisch-soziale Bewegungen, müssen
wir alle energischer entgegentreten. Die Demonstrationen unter dem Motto „Freiheit
statt Angst – Stoppt den Überwachungswahn“ der letzten Jahre, an denen sich
über 160 Organisationen und Zehntausende von Menschen beteiligten, sind ein
hoffnungsvolles Signal. Genauso wie die fast 35.000 Verfassungsbeschwerden
gegen die verdachtslose Vorratsspeicherung von Telekommunikationsdaten – die
größte Massenbeschwerde in der deutschen Rechtsgeschichte.
Es hat fast den
Anschein, als hätte sich unser letzter Innenminister mit seiner
freiheitsgefährdenden Sicherheitspolitik - ganz nebenbei und durchaus
unfreiwillig – beachtliche Verdienste um das Datenschutzbewusstsein der Bürger
erworben. Trotzdem ist Wolfgang Schäuble noch kurz vor Ende seiner Dienstzeit
als Bundesinnenminister - unter starkem Beifall des Publikums - mit dem
Negativpreis BigBrotherAward ausgezeichnet worden. Als Mitglied der Jury
hatte ich die Laudatio auf Herrn Schäuble zu halten, in der ich seinen jahrelangen
obsessiven Antiterrorkampf würdigte, aber auch seine grundrechtssprengenden
Denkanschläge, die er fast täglich verübte.
Aber was ist nun von der neuen,
schwarzgelben Regierungskoalition in dieser Hinsicht zu erwarten? Als einzigen
Hoffnungsschimmer sehe ich aus bürgerrechtlicher Sicht die Rückkehr von Sabine
Leutheusser-Schnarrenberger ins Amt der Bundesjustizministerin, das sie schon
einmal aus Protest gegen den Großen Lauschangriff auf Wohnungen so konsequent
aufgekündigt hatte. Doch das Image der FDP als Bürgerrechtspartei, das sie sich
im Wahlkampf zugelegt hatte, ist nach Lektüre des Koalitionsvertrags kaum
aufrecht zu erhalten. Jedenfalls ist von Stärkung der Rechtsstaates und der
Grundrechte im Koalitionsvertrag nicht allzu viel zu spüren.
Zwar ist da viel von evaluieren,
sorgfältig beobachten und überprüfen weniger umstrittener Gesetzesverschärfungen
der vergangenen Jahre die Rede, aber von kaum einem konkreten Schritt, diese
abzubauen und den Bürgerrechten wieder volle Geltung zu verschaffen. Auch die
prekärsten Regelungen bleiben in ihrer Substanz erhalten, wenn auch leicht
abgemildert: so die neuen geheimpolizeilichen Befugnisse des BKA, die
Online-Durchsuchung von Computern, die Vorratsdatenspeicherung, die weitere
Ausdehnung der Antiterrorgesetze weit ins Vorfeld des Verdachts. Also: kein
wirkliches Umdenken und Umsteuern in der Sicherheitspolitik, kein Ausstieg aus
dem präventiven Sicherheitsstaat. Zwar schlägt der neue Innenminister Thomas de
Maizière durchaus moderatere Töne an, als seine Vorgänger, aber auch er stellt
keines der Sicherheitsgesetze in Frage.
Hinzu kommt,
dass der politische Kampf der Bundesregierung nicht etwa schwerpunktmäßig dem
eskalierenden Rechtsextremismus gilt, sondern wieder gleichberechtigt (Zitat) „Extremismen
jeder Art, seien es Links- oder Rechtsextremismus, Antisemitismus oder
Islamismus“, so der Koalitionsvertrag. Auch Aussteigerprogramme sowie die Fonds
für Opfer rechtsextremistischer Gewalt sowie des Bündnisses für Demokratie und
Toleranz sollen jetzt für jede Sorte „Extremisten“ gelten und „auf jede
Form extremistischer Gewalt ausgeweitet werden“.
Mit dieser
ahistorischen Gleichsetzung von Rechts und Links steht ein Rückfall in
Denkschablonen des Kalten Krieges zu befürchten sowie eine Austrocknung der
Programme gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Rechtsextremismus. So wird
die grassierende Neonazi-Gewalt verharmlost, so werden die Opfer rechter
Gewalt ignoriert. Schließlich sind seit dem Mauerfall, der gerade so
enthusiastisch gefeiert wurde, fast 150 Menschen von Neonazis und anderen
fremdenfeindlich eingestellten Tätern getötet worden. Die Zahl der zum Teil
schwer Verletzten geht in die Tausende.
Ich komme zum
Schluss: Als Vizepräsident der Internationalen Liga für Menschenrechte, einer traditionsreichen
und unabhängigen Nichtregierungsorganisation, die sich für Menschenrechte und
Frieden einsetzt, halte ich es für außerordentlich begrüßenswert, dass sich ein
ganzes Filmfestival dem Thema Menschenrechte widmet – gerade in Zeiten des
Terrors und der sozialen Krise - und die grassierende Überwachung durch Staat
und Wirtschaft thematisiert sowie die Entgrenzung staatlicher Macht. Als Anwalt
und Buchautor, der sich schon Jahrzehnte mit Bürgerrechtsfragen beschäftigt
sowie als Liga-Vertreter bin ich deshalb mit Freude dem Wunsch des Festivalteams
nachgekommen, die Schirmherrschaft über das 6. One-World-Filmfestival für
Menschenrechte zu übernehmen. Ich wünsche uns allen eine fruchtbare, kritische
Auseinandersetzung mit den Filmakteuren, den angebotenen Themen und ihrer
filmischen Umsetzung. Vielen Dank.
Terrorister – en film om dom dömda (Terrorists: The Kids They Sentenced)
Regie:
Stefan Jarl, Lukas Moodysson Schweden 2003 85 min Dokumentarfilm
Originalfassung mit englischen Untertiteln
Termin:
Donnerstag, 26.11.09, 19:00 Uhr - Veranstaltungsort: Kino
Arsenal-Saal 1
Eröffnung
durch den Schirmherren des Festivals
Dr. ROLF GÖSSNER
Vizepräsident der Internationalen Liga für Menschenrechte
Moderation:
Werner Koep-Kerstin (Humanistische Union)
Grußwort
des Schirmherren
Die Anschläge vom 11.09.2001 haben weltweit eine Gewaltwelle ausgelöst, die zu Krieg und Terror, Folter und Elend führte. Mithin zu gravierenden Menschen- und Völkerrechtsverletzungen – und zwar nicht allein durch die Terrorakte, die wir seitdem erlebten, sondern in weit größerem Maße durch die staatliche Terrorbekämpfung, die zu dramatischen Einschränkungen der Bürger- und Freiheitsrechte geführt hat sowie zu einer fatalen Verflechtung von Polizei, Militär und Geheimdiensten. Von einer Bekämpfung der sozialen, weltökonomischen und ideologischen Ursachen und Bedingungen von Terrorismus und Gewalt ist demgegenüber nur selten die Rede.
Deshalb ist es so wichtig, dass unsere
Kritik gerade hier ansetzt, um diesem Zerstörungsprozess Einhalt zu gebieten.
Deshalb ist es auch begrüßenswert, dass sich ein ganzes Filmfestival dem Thema
Menschenrechte (gerade in Zeiten des Terrors) widmet und die grassierende Überwachung
durch Staat und Wirtschaft thematisiert sowie die Entgrenzung staatlicher
Macht. Als Anwalt und Buchautor, der sich schon Jahrzehnte mit Bürgerrechtsfragen
beschäftigt sowie als Vertreter einer Menschenrechtsgruppe bin ich deshalb mit
Freude dem Wunsch des Festivalteams nachgekommen, die Schirmherrschaft über das
6. One World Berlin - Filmfestival für Menschenrechte und Medien in Berlin zu
übernehmen. Ich wünsche uns allen eine fruchtbare Auseinandersetzung mit den
Filmakteuren, den angebotenen Themen und ihrer filmischen Umsetzung (www.oneworld-berlin.de/)
Dr. Rolf Gössner, Rechtsanwalt und Publizist, Vizepräsident der
Internationalen Liga für Menschenrechte und Mitglied der Deputation für Inneres
der Bremer Bürgerschaft. Autor u.a. von >Menschenrechte in Zeiten des
Terrors. Kollateralschäden an der „Heimatfront“< (Hamburg 2007). Dr. Gössner
hat sich in vielen Funktionen für Bürgerrechte eingesetzt - als Anwalt,
Herausgeber des „Grundrechte-Reports“ und Berater für verschiedene
Organisationen. 38 Jahre lang wurde Gössner vom Verfassungsschutz observiert;
staatliche Überwachung, insbesondere Vorratsdatenspeicherung, sind
Entwicklungen, zu denen Rolf Gössner kritisch Stellung bezieht. www.rolf-goessner.de
We are proud to announce
that Dr. Rolf Gössner, Vice-President of the International League for Human
Rights, lawyer, civil rights activist and keynote speaker at the Berlin
demonstration for data protection last month, will open the festival. Gössner
was also under observation by the Federal Office for the Protection of the
Constitution, i.e. German internal intelligence, for 38 years.